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Katharinenmarkt

Für Salben, Pillen gegen Schmerz, geht man zum Apotheker Merz

Mit Glockengeläut und drei Böllerschüssen hat die Stadt Steinau am Freitagabend ihren 729. Katharinenmarkt eröffnet. Erster Höhepunkt war noch vor der Eröffnung ein Lampionumzug der Kinder durch die Stadt, den der Fanfarenzug Barbarossa Gelnhausen, Katharinenmarktmeister und Kalte-Markt-Präsidenten begleiteten.

„Steinau ist mein Zuhause“

„Ich liebe meine Heimat. Steinau war immer mein Zuhause.“ Wer mit Philipp Merz, dem diesjährigen Katharinenmarktmeister, spricht, glaubt ihm das gern. Den Apotheker hat es trotz der Reisen in viele Länder, seines Studiums in Marburg und seiner Tätigkeit in Berlin stets zurück nach Steinau gezogen.

Filmabend der Präsidenten begeistert 400 Zuschauer

Ein Tischtennisball hüpft über das Netz. Mehrere Dutzend Zelluloidbälle fallen von oben. „Das ist mein Aufschlag zum Kalten Markt 2017“, sagt Gerold Raab, der neue Präsident des größten Heimatfestes im oberen Kinzigtal. Dessen Leidenschaft für den Tischtennissport haben Claudia Mäder und Michael Kempel beim Filmabend der Kalte-Markt-Präsidenten in den Fokus ihres Porträts gerückt.

Jede Menge los

Ein Höhepunkt im Jahresgeschehen ist für jeden Steinauer der Katharinenmarkt. Denn in dieser Zeit verwandeln sich der Kumpen, die Brüder-Grimm-Straße und die Mauerwiese für drei Tage in einen großen Rummel. Schon während des Lampionumzugs am Freitagabend konnte man in begeisterte Kinderaugen schauen. Mit ihren bunten Laternen folgten die Mädchen und Jungen dem Fanfarenzug Barbarossa Gelnhausen durch die Stadt.

Märchenstadt feiert 728. Kathreimoat

Manfred Pizzala, ein angesehener Bürger und Vater des neuen Katharinenmarktmeisters Mario Pizzala, hat am Freitagabend auf dem Kumpen den 728. Steinauer Katharinenmarkt unter Böllerschüssen und dem Klang der Glocke der Katharinenkirche eröffnet. Zuvor hatten die 42. Katharinenmarkthandwerksmeister gemeinsam mit rund 600 Steinauern das Lied der Marktmeister angestimmt.