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Hoffnung, Zuversicht und Menschlichkeit im Klang der Stille

Im Klang der Stille zuhören, was der andere sagt, verstehen, was er meint, damit Raum für Tiefgreifendes bleibt, bevor man selbst redet. Diese Botschaft hat das Benefizkonzert „The Sound of Silence“ der Big Band des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums Schlüchtern und der Altengronauer Hans-Elm-Big Band musikalisch fordernd, aber empathisch und melodisch mit der Sprache der Musik verwoben.

Der besondere Glanz der Weihnacht

Die Stadtkapelle Schlüchtern hat beim Weihnachtskonzert in der Stadthalle ihren langjährigen Dirigenten Walter Rummel zum Ehrenmitglied ernannt. Bei Kaffee, Plätzchen und Kuchen stimmten über 100 Mitwirkende die Zuhörer auf fröhliche und besinnliche Weihnachtstage ein.

Besinnlicher Budenzauber auf dem Stadtplatz

Der Glühwein Bio, die Waffeln Vollkorn. Mehrweg statt Plastik. Gespräche statt Gedudel auf dem Schlüchterner Stadtplatz. Der neue Adventsmarkt gehörte mit seinem besinnlichen, echt fairem Budenzauber von „Kleinmarkthalle on Tour“ zu den kleinsten, aber auch feinsten im Main-Kinzig-Kreis.

Kräftiges Aroma in Kruste und Krume

Geprüfte Brotqualität ist für den heimischen Bäcker ein wichtiges Verkaufsargument. Immer in der Adventszeit führt daher Karl-Ernst Schmalz im Auftrag der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern und der Bäcker-Innung eine öffentliche Qualitätsprüfung durch. Schmalz ist einer von drei Brottestern, die bundesweit Brote, Brötchen und Stollen prüfen.
Ziel sei es, Bäckern bei der Verbesserung ihrer Produkte zu helfen und den Verbrauchern geprüfte Brotqualität zu gewährleisten, betonte er.
Jede der Bäckereien habe Brötchen, Brot pro Sorte und vereinzelt auch Stollen zur Verfügung gestellt und die genaue Herstellungszeit angegeben. Das Brot müsse einen Tag alt sein, Baguettes sechs Stunden. Christ- und Butterstollen müssten 14 Tage kühl und dunkel abgelagert sein, damit sich das Aroma entfalte, erklärte Schmalz.
Jedes Brot werde individuell getestet, daher gebe es keine ideale Brotform. Ein Ciabatta sei flach, ein Baguette lang und schmal und ein Korbbrot rund. Form und das Aussehen sollten stets zum Typ des Brotes passen.
Wichtig bei der Herstellung von Backprodukten in traditioneller Führung sei es, nur natürliche Zutaten zum Sauerteig hinzuzugeben. Der Teig werde mit einem gegorenen Restteig angesetzt und über Nacht gereift.
Wenn die Prüfer das Brot für „gut” oder „sehr gut” befinden, erhält die Bäckerei das begehrte IQBack-Siegel. Das Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) ist mit über
20 000 geprüften Broten und anderen Backwaren pro Jahr das führende Prüfinstitut für Brotqualität in Deutschland. Übrigens: Das Bauernbrot ist das Brot des Jahres 2019. Charakteristisch sind die hierbei neben dem rustikalen Aussehen das kräftige Aroma in Kruste und Krume.
An der freiwilligen Aktion hätten sich in diesem Jahr fünf Bäckereien beteiligt, berichtete Thomas Schilling von der Kreishandwerkerschaft. „Die Ergebnisse werden im Internet unter www.brotinstitut.de veröffentlicht. Dort gibt es auch einen Bäckerei-Finder, der Bäckereien anzeigt, deren Backwaren beim Brot-Test prämiert wurden.“
Der Schlüchterner Meisterbäcker erhielt Gold für das Altdeutsche Bauernbrot, der Gelnhäuser Bäcker Thorsten Pfeifer für das Zunftbrot „nass ausgehoben“. 100 Punkte gab es für die Flörsbachtaler Bäckerei Dietrich für Christstollen, Roggenmischbrot, Ausgehobenes Bauernbrot, Crunberry-Stollen und Schrippen-Brötchen. Der Meddeler Bäcker aus Hasselroth erreichte die 100 Punkte mit dem Meddeler-Bauernbrot, dem Rusti-Brot, dem Kinzigtaler-Brot und dem Kürbisbrot. Sehr gute Ergebnisse erzielte die Bäckerei Naumann aus Kefenrod mit dem Landjungs Brötchen, dem Bauernbrot und dem Backhausbrot. Von den 52 Gesamtproben erhielten 60 Prozent die Bewertung sehr gut, 40 Prozent die Note gut.

Satter Sound und eine atemberaubende Show

Die Bigband der Bundeswehr ist immer für einen guten Zweck zu haben. Beim Benefizkonzert in der Steinauer Halle am Steines zugunsten von Kinderprojekten im Bergwinkel bewiesen zwei Dutzend Profimusiker, dass nicht die Marschmusik, sondern Swing, Rock und Pop ihr eigentliches Metier ist.

Herbstlichter werden zu Glanzlichtern

Mit den Worten „Wer im Herbst Lieder ernten will, muss im Frühjahr Noten in den Köpfen säen“, hatte Moderatorin Monika Schramm die zahlreichen Zuhörer auf das Konzert „Herbstlichter“ der Chorgemeinschaft Vorwärts Steinau in der Katharinenkirche eingestimmt.
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