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Es geht voran mit dem Glasfaserausbau im Main-Kinzig-Kreis – mit der Freischaltung seitens der Netzbetreiber hapert es allerdings teilweise deutlich. Dank der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig (WI), die für den Breitbandausbau eine eigene Kommission gegründet hat, ist jetzt ein weiteres Unternehmen ans schnelle Netz angeschlossen. Ein erster Schritt, weitere sollen folgen – auch mithilfe der etlichen blendenden Kontakte, die die Initiative mittlerweile aufgebaut hat.

Alexander Essel ist erleichtert. Der Geschäftsführer von Elektro Essel mit Sitz in Bad Soden-Salmünster ist mit seinem Unternehmen endlich ans Glasfasernetz angeschlossen. Er sagt: „Es war ein echter Krimi, der mich viele Nerven gekostet hat. Aber dank der Wirtschaftsinitiative haben wir es geschafft und freuen uns riesig über schnelles Internet.“ Für den Betrieb sei das sehr wichtig, da sämtliche Unterlagen der Firma in der Cloud lägen.

Alexander Essel ist aber nicht nur Unternehmer, sondern auch selbst Mitglied der Wirtschaftsinitiative. Am eigenen Betrieb konnte Essel jetzt hautnah nachvollziehen, wie mühsam es sein kann, einen Glasfaseranschluss zu bekommen. „Aber es ist die Arbeit wert“, betont der Elektrotechniker. Kerstin Cieslik-Pfeifer, Geschäftsführerin der WI, sagt: „Das ist ein großer Erfolg für unsere Initiative. Die glänzenden Kontakte, die wir aufgebaut haben, werden es uns künftig leichter machen, den Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis zu einem Glasfaseranschluss zu verhelfen.“

Unter anderem hat die Initiative auf dem Weg zum schnelleren Glasfaseranschluss mit etlichen hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik Kontakt aufgenommen, darunter: Landrat Thorsten Stolz, Winfried Ottmann (Wirtschaftsdezernent des Kreises), Dr. Gunther Quidde (IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern), Mathias Faubel (Vodafone), Dominik Brasch (Bürgermeister von Bad Soden-Salmünster) und Simone Roth (Geschäftsführerin Breitband Main-Kinzig). Besonders zu Vodafone, das sich um die Netzanschlüsse kümmert, sei der Draht jetzt deutlich enger, betont Cieslik-Pfeifer: „Die Verantwortlichen haben uns zugesagt, uns bei den Anschlüssen weiterhin zu unterstützen.“

Alexander Essel ergänzt: „Ohne den Druck, den wir mit der Wirtschaftsinitiative aufgebaut haben, hätten wir heute immer noch kein schnelles Internet in unserem Betrieb.“ Doch das sei nur ein erster Schritt, sagt Cieslik-Pfeifer abschließend: „Wir haben jetzt eine Lösung für eines unserer Mitglieder gefunden. Es gibt aber noch viele weitere Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis, die angeschlossen werden müssen. Und da bleiben wir dran.“
Deshalb bietet die WI an: Wenn ein Unternehmen Probleme mit dem Glasfaseranschluss hat, dann kann es sich gerne bei Kerstin Cieslik-Pfeifer per Mail an cieslik@wi-main-kinzig.de wenden.

Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig besteht seit 2019. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität und Prosperität der hiesigen Unternehmen sicherzustellen und zu fördern. Die Zahl der Mitgliedsunternehmen liegt mittlerweile bei mehr als 30. Unter wi-main-kinzig.de gibt es weitere Infos zur Initiative.