Kreisspitze dankt Bundeswehr für vorbildlichen Einsatz

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„Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr haben durch ihren Einsatz in den vergangenen Wochen und Monaten dazu beigetragen, die Corona-Pandemie zu bekämpfen – hier vor Ort im Main-Kinzig-Kreis. Sie haben vorbildlich die ihnen aufgetragenen Aufgaben verrichtet und haben damit den Bürgerinnen und Bürgern einen wertvollen Dienst erwiesen“, erklärte Landrat Thorsten Stolz bei der Verabschiedung von einem Teil der Soldaten und Soldatinnen des 1. Panzerpionierbataillons 1 aus Holzminden und des 4. Logistikbataillons 161 aus Delmenhorst, unter Beisein eines kleinen Teils des Heeresmusikkorps Kassel, die zusätzlich im Gesundheitsamt unterstützen.
Die Verabschiedung fand auf dem Außen- und Sportbereich des Jugendzentrums Ronneburg statt. Auch Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Oberstleutnant Sebastian Dieckhoff, Leiter des Kreisverbindungskommandos des Main-Kinzig-Kreises, nahmen daran teil. Im Jugendzentrum Ronneburg werden die Soldatinnen und Soldaten während ihres Aufenthalts im Main-Kinzig-Kreis untergebracht und verpflegt.
Im vergangenen November wurden die ersten Männer und Frauen aus den Reihen der Bundeswehrstreitkräfte zur Unterstützung des Gesundheitsamts eingesetzt. Noch immer helfen dort Soldatinnen und Soldaten im Wechsel bei der Ermittlung der Kontaktpersonen und unterbrechen auf diese Weise Infektionsketten. Den Auftakt machte das Bataillon Elektronische Kampfführung 932 aus Frankenberg (Eder). Sie waren in den Alten- und Pflegezentren im Main-Kinzig-Kreis eingesetzt und haben nach einer entsprechenden Schulung Schnelltests vorgenommen, „um auf diese Weise sehr praxisnah und direkt Unterstützung und spürbare Entlastung für die Pflegekräfte in den stationären Einrichtungen zu leisten und haben letzten Endes zu mehr Sicherheit für die älteren und pflegebedürftigen Menschen, aber auch Pflegekräfte und Besuchenden beigetragen“, sagte Susanne Simmler, die den Bundeswehrkräften für ihren Einsatz großen Dank aussprach, „in einer Zeit, die uns alle sehr fordert und auf vielfältige Weise viel abverlangt“.
„Die Bundeswehr rückt durch diesen Einsatz in der Heimat wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen und macht deutlich, dass ihre Einsatzbereiche nicht nur in weit entfernten Krisen- und Kriegsgebieten liegen, sondern auch direkt in Deutschland, bei den Menschen, die hier leben. Die Bedrohung durch das Coronavirus ist zwar mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen, gefährdet aber Leib und Leben der Menschen in diesem Land“, sagte Landrat Stolz. Deshalb sei der Einsatz der Soldatinnen und Soldaten von großem Wert und werde sicherlich dazu beitragen, die Streitkräfte für viele Menschen nahbarer und auch menschlicher zu machen, so der Landrat. Als Zeichen der Anerkennung überreichten Thorsten Stolz und Susanne Simmler Präsente an Leutnant Daniel Holzmann und Oberfeldwebel Thorsten Kühn, verbunden mit den besten Wünschen an die Truppe.
Mehr als 100 Angehörige der Bundeswehr haben den Main-Kinzig-Kreis seit November unterstützt. Derzeit sind mehr als 75 Einsatzkräfte zur Verstärkung des Gesundheitsamts und der Impfzentren eingeteilt und werden bleiben, solange sie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gebraucht werden.