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Kalter Markt

Der lachende Löwe von Schlüchtern

"Mensch Michel, du bist in 69 geboren und wärst der 69. Präsident.“ Mit diesen Worten hatte SCC-Vorsitzender Armin Mäder seinen Stellvertreter Michael Resch ermuntert, sich für das Amt des Kalte-Markt-Präsidenten zu bewerben. Und der Michel nahm ihn beim Wort. Die Unterstützung seiner Gattin Stephanie und seiner Tochter Ann-Sophie hat er und im Präsidentenclub sind ja schon einige aus seinem Bekanntenkreis dabei.

Mit Freunden einen Schoppen trinken

In der Waldgaststätte „Zum Acisbrunnen“ hat sich der designierte Kalte-Markt-Präsident Michael Resch dem Club der Präsidenten vorgestellt. „Ich bin der Schwiegersohn vom Mecker-Bäcker“, flachste der gelernte KFZ-Mechaniker und Agrarwirt, der sich 27 Jahre lang sich in leitender Funktion um die Grüns auf dem Golfplatz Spessart gekümmert hat.

Das Fest der Feste

Der Kalte Markt, das größte Heimatfest im oberen Kinzigtal, zieht von Freitag, 8. November, bis Dienstag, 12. November, Zehntausende in seinen Bann. „Der Kalte Markt ist zweifelsohne der absolute Höhepunkt im Veranstaltungskalender unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Matthias Möller. „Ich liebe die einzigartige Atmosphäre, die es so nur an diesem Wochenende gibt, wenn es knackig kalt ist, es überall nach Mandeln und Glühwein riecht, man alte Bekannte wieder trifft und Zeit für einen gemütlichen Plausch hat.“

Michael Resch regiert den nächsten Kalten Markt

Noch ist Mike Borde amtierender Kalte-Markt-Präsident. Doch im November zur Neuauflage des beliebten Heimatfestes wird es einen neuen Amtsinhaber geben. Und der wurde jetzt bestimmt. Er heißt Michael Resch und ist in der Stadt sehr bekannt. Für das Amt war er vom Schlüchterner Carneval-Club „Die Spätzünder“ (SCC) vorgeschlagen worden.

In Schlüchtern ist viel in Bewegung

„Kinder, wie die Zeit vergeht“, mögen sich die Gäste des Kalte-Markt-Frühstücks gewundert haben, als Bürgermeister Matthias Möller und sein Erster Stadtrat Reinhold Baier bereits über den Vormittag sinnierten, dem sie gerade erst beiwohnten. Dabei war es ganz einfach: Die beiden stellten eine Szene nach, wie sie sich gut und gerne einen Tag nach dem Kalte-Markt-Frühstück im Büro des Bürgermeisters zutragen könnte.

Wenn die Leute aus sich rausgehen

„Einmal im Jahr, immer im November, meistens ist es ziemlich kalt, gehen die Leute ausnahmsweise aus sich raus, gehen eben aus dem Haus. Überall stehen Karussells und es gibt verbrannte Mandeln und Fischbrötchen.“ Mit einfachen Worten hat Marit Matthiesen beim Heimatabend in der Stadthalle Schlüchtern erklärt, was den Kalten Markt ausmacht.