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Kalter Markt

Wenn die Leute aus sich rausgehen

„Einmal im Jahr, immer im November, meistens ist es ziemlich kalt, gehen die Leute ausnahmsweise aus sich raus, gehen eben aus dem Haus. Überall stehen Karussells und es gibt verbrannte Mandeln und Fischbrötchen.“ Mit einfachen Worten hat Marit Matthiesen beim Heimatabend in der Stadthalle Schlüchtern erklärt, was den Kalten Markt ausmacht.

Bergwinkel feiert ausgelassen Kalten Markt

Zigtausend Besucher aus nah und fern haben den 73. Kalten Markt gefeiert und waren gemütlich durch die Gassen geschlendert. 260 Marktbeschicker boten Socken, Felle, Bürsten, Körbe, Holzwaren und Schmuck feil. Die Marktschreier hatten Hochkonjunktur. „Der Kalte Markt ist ein Muss“, berichtete Bananen-Fred, der gefühlte 30 Jahre auf dem größten Volksfest des oberen Kinzigtals frisches Obst verkauft.

“Yee-haw“ mit Überschwang

Beim Filmabend des Clubs der Präsidenten haben sich die Schlüchterner in der proppenvollen Stadthalle auf den 73. Kalte Markt eingestimmt. Musikalisch gestalteten die Dixie-Oldies den Filmabend. Eine Fackeleskorte der Bürgergarde begrüßte vor dem Portal die Gäste.

„Lockerer, dynamischer, moderner und digitaler“

„Lockerer, dynamischer, moderner und digitaler – kurz: Kalte-Markt-Frühstück 2.0.“ Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller hatte sich für die Traditionsveranstaltung viel vorgenommen und reüssierte. Mit seinem Ersten Stadtrat Reinhold Baier präsentierte er sich als eingespieltes Duo, das gemeinsam die 250 Gäste aus Ehrenamt und öffentlichem Leben in der pickepackevollen Stadthalle begrüßte.