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Initiative Klimapakt

„Die Setzlinge haben sich sehr gut entwickelt“

Die Initiatoren des Klimapaktes für Schlüchtern, Karl Friedrich Rudolf und Gerd Neumann, berichteten beim Teilnehmertreffen im Rasthof Distelrasen, dass die Kompensationsgelder der Schlüchterner Unternehmen für das Jahr 2019 10 348 Euro (entspricht 1 725 Tonnen CO2) ergaben. 4 280 Euro seien in den Erwerb von 1 350 Bäumen geflossen. An der Einhegung der Pflanzen habe sich der Klimapakt mit 1 073 Euro beteiligt. Gerd Neumann erläuterte die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kloster als Waldeigentümerin, der Ökologischen Forschungsstation (ÖFS) sowie dem Forstamt Schlüchtern und sprach von einer erfreulichen biologischen Entwicklung auf der Forstfläche. „Die Setzlinge haben sich sehr gut entwickelt. Die nachzupflanzenden Ausfälle dürften sich maximal so um die 10 Prozent belaufen. was ein sehr gutes Ergebnis darstellt.“

Globales Denken und lokales Handeln

Beim Treffen des Klimapaktes für Schlüchtern, das von Gastgeber Dirk Richter vom Mitsubishi Autohaus unter besonderen Hygiene- und Abstandsregeln organisiert wurde, waren 20 „alte“ und besonders erfreulich, neue Klimapaktteilnehmer, sowie einige Protagonisten des Klimapakt-Projekts „Zukunftswald“ anwesend. „Der Erfolg der WITO-Initiative „Klimapakt für Schlüchtern“ kann zu einem wichtigen Baustein unseres Standortmarketings werden“, war sich Axel Ruppert sicher.

Klimapakt für Schlüchtern

Jeder Mensch und jedes Unternehmen hinterlassen je nach Lebensstil und Produktionsbedingungen durch Verbrauch in CO2 gemessenen Emissionen einen ökologischen Fußabdruck. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch liegt in Deutschland bei 4,2 Global Hektar. Die Hälfte steht in Zusammenhang mit dem Energieverbrauch. Gerd Neumann und Karl Friedrich Rudolfhaben nun die Initiative „Klimapakt für Schlüchtern" angestoßen.