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Klimaschutz

Klimapakt für Schlüchtern: „Denke global, handle lokal“

Der Klimapakt für Schlüchtern startet in Phase zwei. Die 19 Teilnehmer haben für das Jahr 2018 1275,88 Tonnen CO² gemeldet. Die Initiatoren Karl-Friedrich Rudolf und Gerd Neumann kamen auf die Idee, den ökologischen Fußabdruck der beteiligten Unternehmen nicht durch den Erwerb von CO²-Zertifikaten, sondern in einem nachhaltigen Aufforstungsprojekt auszugleichen. Auf einer Brachfläche bei Drasenberg werden im November Hölzer gepflanzt, die sich den veränderten klimatischen Bedingungen in der Region anpassen können.

Den CO2-Hahn zudrehen

Beim traditionellen Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Schlüchtern reichten am vergangenen Sonntagnachmittag in der Begegnungsstätte Effata die Stühle nicht aus, um die vielen Gäste unterzubringen. Beherrschendes Thema war der Klimawandel, zu dem Dr. Max Franks vom Potsdamer Zukunftslabor „Public Economics and Climate Finance“ referierte.

Langfristig klimaneutral werden

Gerd Neumann und Karl Friedrich Rudolf, die Initiatoren des Klimapaktes für Schlüchtern, haben im Büro „Aktive Kerne“ die anonymisiert dargestellten individuellen Ergebnisse der CO2-Fußabdrücke der 16 teilnehmenden Unternehmen und Institutionen präsentiert. „Interessant dabei ist, dass 69,7 Prozent der gemeldeten CO2 Emissionen aus dem Jahre 2018 auf den Verbrauch von Normalstrom zurückzuführen sind“, berichtete Rudolf.

„Wir wären so weit, Frau Merkel“

Angela Merkel hat sich unlängst erstmals in ihrer Rede vor dem 10. Petersberger Klimadialog zu CO2-Neutralität bis 2050 bekannt. Nachdem die Klimaziele immer weiter nach hinten verschoben wurden, ist noch unklar, ob Klimaneutralität für Deutschland 2050 wirklich erreicht werden kann. In der Region hat man indes bereits vorgelegt: Die Firma Kremer-Kautschuk-Kunststoff am Standort Bad Soden-Salmünster ist seit 2019 klimaneutral.