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Klimaschutz

Hoher Bedarf an Infos und persönlichem Austausch

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises erinnert an den Service seines kostenlosen Hitzetelefons. Interessierte erhalten unter (06051) 8514600 alle Informationen zur Anmeldung. Alternativ ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail an buergerinformation@mkk.de möglich.

Steinau hat jetzt einen eigenen Klimapakt

In Steinau tut sich einiges in Sachen Umweltschutz: Der Gewerbe- und Verkehrsverein GVV hat sich den WITO Schlüchtern zum Vorbild genommen und ebenfalls einen Klimapakt auf der Taufe gehoben. Jetzt werben die Verantwortlichen um weitere Unternehmen, die mitmachen und CO2-Emissionen reduzieren wollen. Was nicht reduziert werden kann, soll kompensiert und zur Aufforstung der Steinauer Waldflächen genutzt werden. Den Klimapakt ins Leben gerufen haben (von links): Bürgermeister Christian Zimmermann, GVV-Vorsitzender Christoph Biegl, Sebastian Merkel und Tanja Halfmann von HessenForst sowie Mitinitiator Manuel Hoffmann von RubiePharm.

„Überzeugende Beispiele für verantwortungsvolles Handeln“

Damit auch die kommenden Generation noch lebenswerte Verhältnisse vorfinden, ist ein schonender Umgang mit den Ressourcen und der Natur unbedingt erforderlich. Diesen anerkannten Zusammenhang betonte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler zu Beginn ihrer Ansprache anlässlich der Verleihung des Umweltpreises 2022. Einer der Preisträger ist die ehrenamtliche Initiative „Klimapakt für Schlüchtern“ des Vereins für Wirtschaft und Tourismus (Wito).

„Die Setzlinge haben sich sehr gut entwickelt“

Die Initiatoren des Klimapaktes für Schlüchtern, Karl Friedrich Rudolf und Gerd Neumann, berichteten beim Teilnehmertreffen im Rasthof Distelrasen, dass die Kompensationsgelder der Schlüchterner Unternehmen für das Jahr 2019 10 348 Euro (entspricht 1 725 Tonnen CO2) ergaben. 4 280 Euro seien in den Erwerb von 1 350 Bäumen geflossen. An der Einhegung der Pflanzen habe sich der Klimapakt mit 1 073 Euro beteiligt. Gerd Neumann erläuterte die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kloster als Waldeigentümerin, der Ökologischen Forschungsstation (ÖFS) sowie dem Forstamt Schlüchtern und sprach von einer erfreulichen biologischen Entwicklung auf der Forstfläche. „Die Setzlinge haben sich sehr gut entwickelt. Die nachzupflanzenden Ausfälle dürften sich maximal so um die 10 Prozent belaufen. was ein sehr gutes Ergebnis darstellt.“

„Überall wird über das Bienensterben gesprochen“

Die drei Wallrother Unternehmen CTC Heizkessel-Wärmetechnik, SRS Solartechnik und Sunda Solar haben das Wabenhonighaus mit einer Photovoltaikanlage bestückt. Das System hat einen Wert von 2440 Euro. Einen Spendenscheck über genau diese Summe überbrachten die drei Geschäftsführer nun dem Ortsbeirat und der Interessengemeinschaft Wallroth.