Kreis unterstützt Neubau des 25-Meter-Beckens mit zusätzlich 200 000 Euro

Text_2

Auch wenn sie wegen der Corona-Pandemie zurzeit geschlossen ist: Die Spessart-Therme in Bad Soden-Salmünster ist ein weithin bekanntes und beliebtes Gesundheits- und Wellnessbad mit zahlreichen Angeboten für Wasserratten und Erholungssuchende.
Darüber hinaus bietet das Thermalbad eine Fülle an Dienstleistungen zur Förderung der Gesundheit und zusätzlich Raum für Schwimmen als Schul- und Vereinssport. „Die große Bedeutung der Spessart-Therme für die gesamte Region und weit über den Main-Kinzig-Kreis hinaus ist uns bewusst. Deshalb unterstützen wir den Neubau des 25 Meter-Schwimmbeckens mit zusätzlichen 200 000 Euro auf eine Fördersumme von nun insgesamt 1,5 Millionen Euro“, erklärte Landrat Thorsten Stolz im Gespräch mit Bürgermeister Dominik Brasch und den beiden Thermen-Geschäftsführern Michael Lehrbacher und Stefan Ziegler. Der Kreisausschuss stellt hierfür Mittel aus dem Kreisausgleichsstock zur Verfügung. „Wir handeln nach dem Motto ‚Gemeinsam stark für Bad Soden-Salmünster‘“, sagte Thorsten Stolz. Aufgrund gestiegener Kosten für die Erweiterung der Spessart-Therme um ein 25-Meter-Becken habe der Kreisausschuss vor etwa einem Jahr eine weitere Zuwendung beschlossen. „Damit unterstützen und fördern wir in Bad Soden-Salmünster vor allem Schwimmen als Schul- und Vereinssport“, sagte der Landrat. Nach dem Abbruch der Kleinschwimmhalle in Salmünster haben Stadt und Kreis den Neubau gemeinsam finanziell angeschoben. Durch die Verbindung mit der Spessart-Therme konnten durch zahlreiche Schnittmengen Einsparungen im Betrieb des Schwimmbeckens erzielt werden. Mit dem Neubau ist für viele Jahre der Schwimmsport für Schulen und Vereine gesichert. „Durch die gemeinsamen Investitionen können wir für die Schülerinnen und Schüler der Kurstadt und der gesamten Region das Schwimmenlernen auf Jahrzehnte ermöglichen“, stellt Bürgermeister Dominik Brasch fest und bedankte sich für die Beteiligung des Main-Kinzig-Kreises mit rund einem Drittel an den Gesamtbaukosten. In den zurückliegenden Jahren hat der Main-Kinzig-Kreis bereits andere Schwimmbäder im Kreis bei Sanierungsmaßnahmen mit Mitteln aus dem Kreisausgleichsstock unterstützt – zum Beispiel in Ulmbach, Lohrhaupten, Hutten und Bad Orb. Dazu erklärte Landrat Thorsten Stolz: „Schwimmen ist eine Kulturtechnik, die lebensrettend sein kann. Doch immer weniger Kinder lernen schwimmen, weil immer mehr Schwimmbäder schließen. Dem wollen wir mit unserer Förderung aktiv entgegenwirken. Es ist wichtig dass Kinder, die von der Grundschule auf weiterführende Schulen wechseln, ein gutes Angebot erhalten, um Schwimmen zu lernen.“ Der Kreis unterstütze daher Kommunen, die keine Aussicht auf eine Förderung durch das hessische Schwimmbadinvestitionsprogramm (SWIM) haben, bei Sanierungs- und Bauprojekten in Hallen- und Freibädern. Insgesamt werden hierfür 500 000 Euro zur Verfügung gestellt. „Das Geld ist sehr gut angelegt und wird womöglich dabei helfen, Leben zu retten, indem möglichst viele Kinder Gelegenheit erhalten, Schwimmen zu lernen“, sagte der Landrat.