Wer besitzt eine besonders originelle Gießkanne?

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Einem Gegenstand des alltäglichen Gebrauchs widmet das Bergwinkel-Museum ab Mitte April eine Sonderausstellung: der Gießkanne. Für die Schau werden noch leihweise originelle Gießgefäße aus Privatbesitz gesucht.
„Kulturgut Gießkanne“ ist die nächste Sonderausstellung im Bergwinkel-Museum in Schlüchtern betitelt. Sie findet in Kooperation mit dem Gießkannenmuseum in Gießen statt – dem wohl einzigen seiner Art weltweit. Insgesamt 48 Exponate hat die Einrichtung zur Verfügung gestellt – von der mit Bauernmalerei verzierten Metallgießkanne über eine aufblasbare Notfallversion bis hin zum Froschkönig aus rotem Plastik, von der umfunktionierten, bunt bedruckten Lebensmitteldose bis hin zur schicken Handtasche mit Tülle und Brausemundstück.
Doch damit nicht genug: Museumsleiterin Birgit Schwarzer ist auf der Suche nach weiteren ausgefallenen Gießkannen: „Ich würde mich über private Leihgeber aus der Region freuen, die unsere Schau bereichern.“ Eine Bedingung gibt es jedoch: Es sollten ausschließlich originelle, ungewöhnliche oder skurrile Stücke sein, etwa was Form, Größe oder Gestaltung betrifft. Wer ein besonders schönes oder interessantes Gießwerkzeug sein Eigen nennt, der kann sich bis Freitag, 22. März, bei Birgit Schwarzer, Büro für Touristik, Kultur und Freizeit der Stadt Schlüchtern, unter der Telefonnummer (0 66 61) 85-359 oder per E-Mail an: b.schwarzer@schluechtern.de melden.
Flankiert wird die Sonderschau, die von Mitte April bis in den Juli hinein im Bergwinkel-Museum, Schlossstraße 15, zu sehen ist, von reichlich echtem Grün – und soll Lust auf den Frühling und die beginnende Gartensaison machen. Darüber hinaus sind begleitende Vorträge zu verschiedenen Themen rund um den Garten und das Gärtnern geplant.
Mit wie viel Variantenreichtum und Kreativität die heimischen Pflanzen gehegt, gepflegt und vor allem gewässert werden und wurden, zeigt ein Blick auf die Homepage des im Jahr 2011 im Vorfeld der Gartenschau ins Leben gerufene Gießener Gießkannenmuseums, das sich inzwischen längst zum Publikums- und Medienliebling gemausert hat:
www.giesskannenmuseum.de