Kinder erschaffen Kunstwerke bei LandArt in Hutten

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Gemeinsam mit Malerin und Kunsttherapeutin Annegret Droste aus Schlüchtern und der Fuldaer Künstlerin Christina Kopka haben zehn Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren eine Woche lang Kunst in und aus der Natur kreiert.
Es entstanden Indianer-Tipis und Waldgärten, ein Hexenhaus mit Kräutergarten und der dazu gehörige Hexen-Besen. Ein Barfußpfad lädt die Besucher des LandArt-Festivals, dessen Werke nun für acht Wochen in der freien Natur in Hutten-Heiligenborn zu bestaunen sind, zum Erkunden der Natur mit bloßen Füßen ein.
Die Kindergruppe testete den Barfußpfad bereits ausgiebig, teils mit verbundenen Augen und von einem anderen Kind geführt. Sie haben den Barfußpfad ganz langsam und im schnellen Lauf durchschritten. Für die erwachsenen Besucher haben die Kinder einen Stein mit weichem Moos bedeckt, sollte jemand sich bequem seiner Schuhe entledigen wollen. Aus der Natur für die Natur stellen die Kinder ihre Werke den kleinen Tieren im Wald zur Verfügung.
Baumrinde, Äste, Heu und Moos aber auch im Wald abgelagerter Müll finden sich in den kleinen Kunstwerke, die innerhalb einer ganzen Woche entstanden sind. Eine ehemalige Fackel aus Bambusholz trägt nun ein steinernes Herz.
Überhaupt entdeckten die Kinder viel in den Steinen. So machten sie Gesichter ebenso wie einen Bachlauf aus.
Den letzten Tag nutzte die Kindergruppe, um ein großes gemeinsames Kunstwerk auf einer Weise des LandArt-Geländes herzustellen. Sie spannten zwischen in einander verkeilte Äste Sisalseile zwischen zwei Bäumen. An den Seilen baumeln nun verschiedene kleine Kunstwerk neben farbenfrohem Krepppapier.
Die Kinder verarbeiteten Tonringe aus Schwarzenfels, Wollreste, Gräser, Äste und Rinden. Sie verbanden die einzelnen kleinen Kunstwerke mit Sisalband.
Die jungen Künstler sind ebenso wie die Erwachsenen froh, dass die Besitzer Wiesen und Wald großzügig für acht Wochen für künstlerische Werke in und aus der Natur zur Verfügung stellen.