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Kunst

Die Stein-Schlange wächst und wächst

Auf der Stützmauer vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Weiperz liegt seit kurzem eine riesige Schlange. Nein, kein richtiges oder sogar gefährliches Reptil, vornehmlich Weiperzer Kinder haben vielmehr aus Steinen das Kunstwerk erschaffen. Junge Mütter aus dem Musikdorf hatten die Idee, als es darum ging, ihre Kinder in der Corona-Krise zuhause zu beschäftigen. Also sammelte man Steine und bemalte sie individuell.

Kühne Akrobatik mit alten Einkaufswagen

Für ein Traumspiel öffnete am Samstagabend noch einmal das Kaufhaus Langer vor seinem Abriss. Gut 180 Gäste drängten in die leere Halle, während sich ein Haufen junger Mädchen um die letzten Langer-Plastiktüten balgte. Sie waren jedoch Tänzerinnen des Ensembles Artodance der Choreografin und Kulturpreisträgerin Monica Opsahl. Sie und den Bildenden Künstler Lars Tae-Zun Kempel hatte die Stadt Schlüchtern eingeladen, das Warenhaus ein letztes Mal zu bespielen: Aber Vergangenes sollte mit Zukünftigem verbunden werden!

Regenwald, Elfentanz und Tulpenstrauß

Derzeit sind in der Galerie im Turnerweg während der Öffnungszeiten der dortigen medizinischen Praxen Gemälde der Künstlerinnen Julia Kolev, Hildegard Hohmann und Maria Elena Boeckel dos Santos zu sehen. In der Ausstellung „Impressionen“ zeigen die Künstlerinnen Natur-Impressionen aus verschiedenen Blickwinkeln, Motivlagen und Arbeitstechniken.

Lydia Sanden: „Meine Bilder entwickeln sich“

Farben, Bewegung, Energie: Zwischen Wohnlandschaften zieren bis zum 28. Juli große Acrylgemälde, Porträts in Kreide, Tierzeichnungen und Landschaftsbilder die ehemalige Fertigungshalle des Schlüchterner Einrichtungshauses Rudolf. Ausgestellt sind Werke der schottischen Künstlerin Lydia Sanden und ihrer Schüler.

Kunst als persönliche „Kraftquelle“

Vom 5. bis 11. Juni steht die Kurstadt Bad Soden-Salmünster mit der Veranstaltungsreihe „SolArt“ wieder ganz im Zeichen der Kunst. Der heimische Kunstkreis und der Kurbetrieb haben für die dritte Auflage der Kunstwoche das Motto „Kraftquellen“ gewählt, denn die Beschäftigung mit Kunst kann zur persönlichen Kraftquelle werden, sind sich die Veranstalter einig.