Gelungene Demonstration des Brandschutzes

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Eine gelungene Demonstration des Brandschutzwesens war ein Tag der offenen Tür der Feuerwehr Ulmbach. Der vorbeugende Brandschutz mit verschiedenen Vorführungen und vielfältigen Informationen stand im Vordergrund.
Ein beeindruckendes Szenario war für die Besucher die Demonstration einer Fettexplosion. Die Wehrleute demonstriertem an einem Topf mit heißem Fett und der Hinzugabe von Wasser eine solche Explosion. Der Vorsitzende der Ulmbacher Wehr, Detlef Betz gab dazu Erläuterungen. Wie er betonte, dürfe ein brennender Fett-Topf niemals mit Wasser gelöscht werden. Die richtige Vorgehensweise sei, das Feuer zur ersticken.
Ebenso eindrucksvoll war die Demonstration einer Staubexplosion. Wenn Staub, Feuer und Sauerstoff zusammenkommen, gibt es ebenfalls eine Explosion. Ein weiterer Programmpunkt war die Handhabung von Feuerlöschern. An einer speziellen Brandsimulationsanlage konnten die Besucher sich darin üben, die Flammen zu löschen.
Zum Programm des Tages der offenen Tür gehörte auch eine Vorführung der Ulmbacher Jugendfeuerwehr unter Leitung von Jugendwart Markus Leibold. Die Jugendlichen zeigten eine Wettkampfübung, mit welcher sie auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich sind. Immerhin wurde der Ulmbacher Wehrnachwuchs Kreissieger beim Jugendfeuerwehr-Bundeswettbewerb und qualifizierte sich für die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft. Wie Jugendwart Leibold betont, benötige die Jugendfeuerwehr dringend Nachwuchs.
Während des Aktionstages konnten auch die großen Löschfahrzeuge der Ulmbacher Wehr besichtigt werden, wozu auch ein Rettungssatz mit hydraulischen Geräten zum Einsatz bei Verkehrsunfällen gehört. Unter Leitung von Wehrführer Markus Amthor nimmt die Feuerwehr Ulmbach als stärkste Stadtteilwehr mit rund 90 Aktiven eine Ausnahmestellung im Brandschutzwesen der Stadt Steinau und darüber hinaus ein.
Die Kinder konnten sich während des Tages der offenen Tür auf einer Hüpfburg austoben. Auch gab es Fahrten mit dem Feuerwehrauto. Für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt.