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Natur

Spessart Tourismus erhält Prädikat

Als erste hessische Region hat Spessart Tourismus das begehrte Zertifikat „Nachhaltiges Reiseziel“ von TourCert erhalten. Damit sieht sich der Spessart als Vorreiter zum Thema Nachhaltigkeit im Bundesland. Auf Initiative des hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) haben alle Regionen im Land den Zertifizierungsprozess begonnen.

Rosa-weiße Blütenpracht entfaltet sich

Wenn es nach Forstamtsleiter Sebastian Merkel, der Revierförsterin Leonie Tinnefeld und Revierförster Lucas Stübner geht, wird am Acis, gegenüber der Adventure-Golfanlage, bald ein prächtiges Insektenparadies erblühen. Mitglieder des Lionsclubs, des Imkervereins und des WITO-Klimapakts für Schlüchtern forsteten gemeinsam mit dem Forstamt Schlüchtern eine Fläche, die durch Trockenheit und Borkenkäferbefall zur traurigen Brache wurde, wieder auf.

Ein lehrreiches Jahr im Zeichen der Artenvielfalt

Nach dem Motto bunte Wildpflanzen statt zahme Grünflächen will das Projekt „Main.Kinzig.Blüht.Netz“ der Artenvielfalt im Main-Kinzig-Kreis auf die Sprünge helfen. Eine wichtige Säule um dem Insektensterben entgegenzuwirken, sind die „Blühbotschafterin oder Blühbotschafter für die Insektenvielfalt“. Der entsprechende Lehrgang dauert ein Jahr und umfasst eine Vielzahl an wissenswerten Inhalten. Die 14 Teilnehmenden des Lehrgangs 2022 wurden im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums der Öffentlichkeit vorgestellt und konnten ihr Zertifikat entgegennehmen.

Ehrengabe von Gönner J. J. Weitzel

Vor knapp 200 Jahren hatte der Bäckermeister J. J. Weitzel seiner Heimatstadt Schlüchtern einen Großteil seines Vermögens vermacht mit der Auflage, damit Ackerbau und Viehzucht zu fördern. Noch immer pflegt die Bergwinkelmetropole die alte Tradition und zeichnet vor dem Weitzelfest, das immer am ersten Augustwochenende stattfindet, Kleintierzüchter, Kleingärtner und Landwirte aus.

Eine Natur-Oase im Wohngebiet

Eine kleine Natur-Oase mitten im Wohngebiet fanden die Besucher am Tag der „Offenen Gartenpforte“ im Garten von Judith und Michael Bacher in Hausen. Viele Liebhaber und Interessierte des naturnahen Gärtnerns statteten Familie Bacher einen Besuch ab und ließen sich von der Pflanzenvielfalt inspirieren.

Hunde beim Spaziergang
an die Leine nehmen

Von Anfang März bis Mitte Juli erstreckt sich die so genannte Schon-, Brut- und Setzzeit. Während dieser Zeit haben nahezu alle Wildtiere Nachwuchs und sowohl die Elterntiere als auch der Nachwuchs brauchen viel Ruhe und Schutz. Wie Barbara Merx von der Gruppe Natur-Sinn in Sinntal mitteilt, sollten Hunde während dieser Zeit an die Leine genommen werden und Feld- und Waldwege beim Spaziergang nicht verlassen werden. Nur so sei sicherzustellen, dass die Tiere nicht aufgeschreckt und gestresst werden. Nicht nur freilaufende Hunde sind während der Schonzeit ein Problem, sondern auch die Verschmutzung der Landschaft mit Hundekot.