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Hilfe

Wo die Corona-Pandemie zu einer Hungersnot führt

Seit Jahrzehnten unterhält Hildegard Hagemann-Korn aus Salmünster das Kinderprojekt „Georg Korn“ in der peruanischen Andenregion in Huaraz und weiteren Städten. Das Projekt, das der Kinderhilfe Kakadu angegliedert ist, ermöglicht Kindern hilfsbedürftiger Familien Ernährung, medizinische Versorgung und Schulbildung. Seit Beginn der Corona-Pandemie sei nun die Arbeit des Kinderprojekts erheblich erschwert, schreibt Hildegard Hagemann-Korn. „Nur durch „Extraspenden konnten wir in dieser schwierigen Zeit von Covid 19 mit regelmäßigen Hilfsaktionen vielen Familien in den Armenvierteln von Huaraz durch Lebensmittelpakete über die schlimmste Not hinweghelfen“, richtet sich Hildegard Hagemann-Korn dankbar an alle Spender.

Mit Spendengeldern Defi angeschafft

Eine deutliche Verbesserung in Sachen Erste Hilfe gibt es im Steinauer Stadtteil Sarrod. Mit einer ortsübergreifenden Aktion wurde ein Defibrillator angeschafft. Das Besondere: Die Finanzierung des 2500 Euro teuren Geräts erfolgte ausschließlich mit Spendengeldern.

Beruwala-Hilfe aus dem Main-Kinzig-Kreis lindert dramatische Not in Partnerregion

Die breit gefächerte Unterstützung aus dem Main-Kinzig-Kreis für die Region Beruwala in Sri Lanka läuft trotz Corona-Pandemie weiter. Das erklären Altlandrat Karl Eyerkaufer, der frühere Kreisbeigeordnete Matthias Zach und die Kreistagsabgeordnete Ursule Conen. Der Partnerregion brechen seit Monaten wegen der Pandemie die Einnahmen aus dem Tourismus weg, die Situation für die Menschen in der Region ist zum Teil dramatisch. Die Versorgung notleidender Familien mit Lebensmitteln ist nun eine der wichtigsten Aufgaben der Initiative „Main-Kinzig-Kreis hilft Beruwala“. Wer helfen möchte, kann diese Bankverbindung nutzen: IBAN Kreissparkasse Schlüchtern: DE27 5305 1396 0000 0999 94

Hilfe ist weiterhin notwendig

„Es war wie der Beginn eines zweiten Lebens“, erinnert sich Hartmut Darmstadt, als er am 26. Dezember 2004 auf seiner 17. von inzwischen 49 Sri Lanka-Reisen zeitgleich mit der Flutwelle des verheerenden Tsunami in Sri Lanka ankam und ihm dadurch eine neue Aufgabe zugeführt wurde. Seitdem hat er mit Spenden von zirka 140 000 Euro zahlreichen Menschen an der Südküste Sri Lankas helfen können, eine neue Existenz aufzubauen, Fischerboote, Gaskocher, neue Häuser und Toiletten, Hilfe für Schulen und ein eigener Kindergarten konnte 2007 errichtet werden, der auch heute noch Kinder mit guter Betreuung beherbergt. Doch Hilfe ist auch weiterhin nötig, weiß Hartmut Darmstadt.

Erneute Hilfe für notleidende Kinder in Nepal

Nach längerer Pause erreichte Hartmut Darmstadt schon vor einigen Wochen wieder ein Hilferuf von seinem nepalesischen Bekannten Safal Timalsina, nach Möglichkeit 51 Kindern in einem abgelegenen Dorf im Chepang Gebiet nahe der indischen Grenze mit der Beschaffung wärmerer Kleidung zu helfen. Zur Freude der Kinder konnte die Bitte erfüllt werden: Wärmere Kleidungsstücke, Sandalen, Schulranzen, Schreibmaterial sowie Zahnpasta und -bürsten wurden von Safal und Freunden in das Dorf gebracht.