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Geschichte

Kostbare Erinnerungen geweckt

Wer das Heimatmuseum Bad Soden-Salmünster besucht, tritt ein in eine vergangene Zeit. Dabei ist das Gebäude selbst schon ein Museumsstück. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende ehemalige Hofreite hatte der Heimat- und Geschichtsverein 1997 von der Stadt übernommen und in den Folgejahren aufwändig restauriert und renoviert. Das Haus und seine angrenzenden Wirtschaftsgebäude beherbergen die Sammlung des Heimat- und Geschichtsvereins zum altertümlichen Leben um 1900. Neben den zahlreichen Exponaten aus dem Alltag von Menschen, die vor vielen Jahrzehnten diese Dinge in Gebrauch hatten, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem Leben und Wirken der Franziskaner im Kloster Salmünster.

„Beim Aufgang der Sonne erinnern wir uns an sie“

rner Bürger sind der Einladung der Stadt gefolgt und haben auf dem jüdischen Friedhof der 165 deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger gedacht. Die Namen der 165 Ermordeten Schlüchterner Juden verlasen Hans Konrad Neuroth und Kerstin Baier-Hildebrand. „Es reicht nicht zu sagen: Hier ist kein Platz für Antisemitismus“, hob Neuroth hervor. Es gelte, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten gegen rechte Gewalt und antisemitisches Gedankengut vorzugehen.

Mit dem Gästeführer durch das Brüder-Grimm-Haus

Im November beginnt in Steinau die Zeit der offenen Museumsführungen. So bietet sich am Sonntag, 7. November, die Gelegenheit, eine ganze Stunde lang mit dem Gästeführer Olaf Spielmann das Haus zu erkunden, in dem die berühmten Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm Kinder waren. Treffpunkt ist um 14 Uhr das Foyer des Museums. Für Erwachsene kostet dieTeilnahme 9 Euro, für Kinder 6 Euro. Eine Anmeldung wird empfohlen. Tickets und Informationen: Museum Brüder-Grimm-Haus Steinau, Telefon (0 66 63) 76 05.

„Nie wieder Krieg!“

Zum Festakt am Tag der Deutschen Einheit hatten die Kurstadt Bad Soden-Salmünster und die Europa-Union Kreisverband Schlüchtern-Gelnhausen den stellvertretenden Bürgermeister von Gusow-Platkow Thomas Drewing als Festredner eingeladen.Die Gemeinde Gusow-Platkow mit...
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Große Verdienste um Aufarbeitung der regionalen Geschichte

Die Heimatmedaille des Main-Kinzig-Kreises geht an drei verdiente und sehr rührige Heimatforscherinnen und -forscher: Dr. Elisabeth Heil (Schlüchtern), Theo Ratzka (Linsengericht) und Dr. Heike Lasch (Nidderau). „Die Heimatmedaille des Main-Kinzig-Kreises würdigt das Bestreben, die Heimatgeschichte zu erforschen und sie weiterzutragen, damit sie nicht verloren geht, sondern auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt“, sagte Landrat Thorsten Stolz während einer kleinen Feierstunde im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums in Gelnhausen. Es gehe dabei um die Liebe zur Heimat, die Liebe zur Region, in der man lebe und die es zu verstehen gelte.

Bildstock ist ein Hingucker

Jedes Zaunfeld beim Bildstock in Weiperz musste einzeln gefertigt werden, da das Grundstück an der Kreuzung Mozartstraße/Johann-Sebastian-Bach-Straße nicht symmetrisch ist. Die Auszubildenden des Metallbereiches vom Jugendhilfezentrum Don Bosco in Sannerz...
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