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Schüler gedenken den 15.000 Opfern der „Euthanasie“-Morde

Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster besuchten die ehemalige Tötungsanstalt und heutige Gedenkstätte Hadamar, in der von den Nationalsozialist in den 1940er Jahren 15.000 Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen oder Kriegstraumata durch Gas und Giftinjektionen getötet wurden und legten Rosen nieder.

Winterparadies auf dem Stadtplatz

„Die großartige Resonanz im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie sehr sich die Menschen nach gemeinsamen Erlebnissen im Herzen unserer Stadt sehnen. Deshalb freuen wir uns besonders, die Eisbahn erneut anbieten zu können“, betont Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller (parteilos). Los geht es am 5. Dezember.

„Wir sind gekommen, um zu bleiben“

Nach einer langen Tour durch Europa, Aufenthalten in Südasien und letztlich einer Reise zu sich selbst, lebt Natya Tobler heute im Bergwinkel, genauer gesagt in Steinau. Welche Umstände sie und ihren Mann Milan in die Brüder-Grimm-Stadt geführt haben, hat sie der Berichterstatterin erzählt.

„Wachsam sein, Haltung zeigen“

„Die Pogromnacht mahnt uns, wachsam zu bleiben“, formulierte Kerstin Baier-Hildebrand als Forderung. Die Erinnerung an diese unselige Nacht sei ein Auftrag, auch heute für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten. Die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Bergwinkel war Hauptrednerin bei der zweiten Gedenkfeier der Stadt Schlüchtern anlässlich der Reichspogromnacht in der ehemaligen Synagoge in der Grabenstraße. Rund 80 Gäste fanden sich zu der einstündigen Veranstaltung ein.

Tag der kulturellen Begegnung

Zum ersten Mal wurde in Schlüchtern ein Aktionstag für Palästina veranstaltet. Unter dem Leitgedanken „Ein Herz für Gaza“ trafen sich knapp 200 Menschen verschiedenster Nationen im Kultur- und Begegnungszentrum Schlüchtern (KuBe). Veranstalterin war die bekannte Schlüchterner Ärztin Dr. Fajer Klüh und der Friedensverein Palmyra, dem sie als Vorsitzende vorsteht.