Bernd Reekers sorgte mit Schlüchterner Platt für Heiterkeit

Text_2

Gemeinsam mit Pater Emamnuel aus Uganda hat Joachim Truss, Pfarrer in Ruhestand, beim Sommerfest im Altenhilfezentrum Gama einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert.
Der Pfarrer dachte dabei über die Taufe nach und erinnerte an Luther, der mit Kreide auf den Tisch geschrieben habe: „Ich bin getauft und das genügt.“ Denn mit der Taufe werde der Weg ins Paradies geebnet. Der Chor Eintracht umrahmte den Gottesdienst musikalisch mit nachdenklichen Liedern wie „Die Himmel haben ihren eigenen Sound. Nur in der Stille werden sie laut.“
Anmutig sang der Gitarrist Martin Schäfer mit Seniorenbeauftragten Peter Triebensky das unvergessene „Halleluja“ des kanadischen Sängers Leonard Cohen.
Nach Kaffee und Kuchen, Leckerem vom Grill unterhielt das Unterhaltungsduo Steffi und Siggi die Heimbewohner und die Gäste mit bekannten Liedern wie „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“, „Ein Bett im Kornfeld“ oder „Rote Lippen, roter Wein laden uns ein“.
Bernd Reekers berichtete in Schlüchterner Platt von seinem Schrebergarten und sorgte dabei für Heiterkeit: „Ich hab en wunderscheene Gadde, eingezäunt mit lauter Ladde, die Ladde hern uff korz hinnerm Bodde, damit se net faul wern un verrotte. Un hinnern Zaun sin noch Brombeerhecke, mer kann se von drauße kaum entdecke.“
Für Bürgermeister Matthias Möller läutet das Gama-Sommerfest Jahr für Jahr den Sommer ein. Er bezeichnete den Kauf des Langer-Areals als einen historischen Schritt. „Es wurde in Schlüchtern viel angestoßen in den vergangenen Jahren und Monaten.“ Es gebe fast keinen Leerstand in der Innenstadt. Der Kreis unterstütze das von der Stadt Schlüchtern geplante Kultur- und Begegnungszentrum mit einer Fördersumme von 1,365 Millionen Euro. Rund 3 Millionen Euro habe das Land Hessen aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“ zugesagt. Möller versprach den Bewohnern, alles zu unternehmen, um die Innenstadt barrierefrei zu gestalten.