„Die Zukunft ist bunt – mach was aus dir“

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Ausbildung, Duales Studium, Praktikum: Auf der 9. Bergwinkel-Ausbildungsbörse in der Steinauer Halle am Steines haben sich am vergangenen Samstag hunderte Schulabgänger über Ausbildungsberufe in der Region informiert.
45 namhafte Aussteller von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bis zur WOCO-Gruppe gaben den Jugendlichen einen Ausbildungspass an die Hand und warben für eine Ausbildung in der Region.
Unter dem Motto „Deine Zukunft ist bunt“ machte der Truck des Maler- und Lackiererhandwerks ebenso Station in der Märchenstadt wie das Frische-Mobil der Edeka-Märkte Habig, die Bundeswehr und Knaus Tabbert Wohnwagen.
Die Botschaft „Mach was aus Dir“ entwickelte an allen Ständen ihre Strahlkraft. Die Unternehmen überließen überwiegend ihren Auszubildenden das Wort, um den Betrieb und die einzelnen Ausbildungsberufe vorzustellen.
„Ich bleibe im Bergwinkel“
Regionalität war ein weiteres Stichwort. „Wenn man hier eine Arbeitsstelle findet, desto besser“, meinte Johannes Sieland aus Fischborn, der im dritten Jahr Maurer lernt. Auch Zimmermann-Lehrling Marvin Müller aus Katholisch Willenroth zog es nicht in die Ballungszentren. „Ich bleibe im Bergwinkel. Hier lässt es sich gut leben und arbeiten.“ Das empfand Maurer-Lehrling Robin aus Eritrea ebenso.
Der 14-jährige Alexander Kopp aus Steinau nahm am kostenlosen Bewerbungsfotoshooting von Edeka, Kreissparkasse und Jökel-Bau gerne teil. „Momentan tendiere ich in Richtung Duales Studium“, sagte der Gymnasiast. Der Main-Kinzig-Kreis bot für die Schulabgänger ein Bewerber-Training mit Bewerbungsmappencheck und Vorstellungsgespräch an.
Bei der Eröffnung hob Dietmar Broj, Vorsitzender des veranstaltenden Steinauer Gewerbe- und Verkehrsvereins, hervor, dass sich die Ausbildungsbörse durch neue Impulse weiterentwickelt habe und selten so viele Aussteller hatte. Der Steinauer Vizebürgermeister Arnold Lifka betonte, dass nach wie vor Handwerker und Techniker gebraucht würden.
Ideale Plattform
„Nutzt die Chance für einen Beruf vor Ort.“ Für den Schlüchterner Bürgermeister Matthias Möller bildete die Ausbildungsbörse eine ideale Plattform, die mithelfe, den Bergwinkel als Wohnort und Arbeitsstelle zu stärken.