SchreibmaschinenMuseum schließt seine Pforten

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Etwa 600 Schreibmaschinen aus aller Welt und aus allen Epochen sind in Armin Eisels Schreibmaschinen-Museum in Salmünster, in der Frankfurter Straße 13 zu bestaunen.
Nun steht das Museum, das als Außenstelle des Heimatmuseums geführt wird, vor der Schließung, wenn Armin Eisel nicht „in letzter Minute“ bezahlbare Räume findet. Bisher blieben alle seine Bemühungen allerdings erfolglos.
So werden nach knapp zwei Jahren alle Exponate, die passend gefertigten Vitrinen mit den LED-Beleuchtungen und das gesamte, liebevoll installierte Zubehör verpackt, denn Ende Dezember schließt Armin Eisel sein Museum. Die Vermieterin benötigt die Räume für eigene Zwecke.
Hat er für die Einrichtung viel Arbeit und Geld aufgewendet, so wird der Abtransport der gesamten Ausstellung noch einmal einen Kraftakt erfordern. Dankbar ist der Museumsleiter allen Sponsoren und Unterstützern, die ihm beim Aufbau des Museums geholfen haben. Und natürlich dankt er allen Museumsbesuchern für ihr Interesse.
Noch zwei Öffnungstermine bietet Armin Eisel an: Am Salmünsterer Adventmarkt, 9. Dezember, ab 11 Uhr und am Sonntag, 17. Dezember, von 14 bis 17 Uhr.
An das Museum wird weiterhin die Internetseite erinnern. Unter schreibmaschinen-museum.org wird auch 2018 die Vielfalt der Ausstellung abrufbar sein.