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Coronakrise

Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Kontakten

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises wird bei der Kontaktpersonennachverfolgung ab sofort auch durch die Bundeswehr unterstützt. „Die Soldatinnen und Soldaten leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag und verstärken unser Gesundheitsamt, das seit Monaten hart an der Belastungsgrenze arbeitet. Mit dieser personellen Unterstützung, die wir gezielt im Bereich der Kontaktnachverfolgung einsetzen, wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, die Containment-Strategie fortzusetzen, um so Infektionsketten zu durchbrechen, Absonderungen vorzunehmen und Kontaktpersonen zügig zu informieren“, erklärte Landrat Thorsten Stolz.

Kreisverwaltung absolviert „Informationsmarathon“ zum Coronavirus

Nachdem Anfang März der erste Fall einer Covid-19-Infektion im Main-Kinzig-Kreis bekannt wurde, begann eine umfangreiche Informationsarbeit der Kreisverwaltung. Bereits am 3. März war das Bürgertelefon einsatzbereit, das seitdem mehr als 11 000 Anrufe entgegengenommen und bearbeitet hat, wie Landrat Thorsten Stolz berichtet. Insgesamt über 180 Beschäftigte aus allen Bereichen der Kreisverwaltung haben hier zur Unterstützung des Gesundheitsamtes ihren Dienst verrichtet.

Der Ansturm auf Termine ist ungebrochen

Kollektives Aufatmen nach sechs Wochen coronabedingter Schließung: Die Friseure und Kosmetikstudios in der Region haben seit eineinhalb Wochen wieder geöffnet. Der Ansturm auf die Termine ist ungebrochen, die Liste der neuen Vorschriften und Auflagen lang.

Den Neustart wagen

Mitte März musste die Tafel im Bergwinkel schließen. Über die Hälfte der 160 Helfer sind über 70 Jahre alt und waren zu diesem Zeitpunkt durch die Corona-Pandemie besonders gefährdet. Mit der Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises konnte am 1. April wieder geöffnet werden. Jetzt sucht die Tafel ehrenamtliche Helfer, da die Mitarbeiter des Kreises ihre eigentliche Arbeit wieder aufnehmen.

Seit heute ist wieder Publikumsverkehr in der Kreisverwaltung möglich

Die Dienststellen des Main-Kinzig-Kreises, des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) und des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft sind seit heute, 4. Mai, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet – allerdings zu eingeschränkten Zeiten und nur nach Terminvereinbarung. Ohne Mund-Nasen-Bedeckung oder ärztliches Attest, das von dieser Pflicht befreit, ist ein Zugang zu den Ämtern und Fachbereichen nicht möglich. I