Neuer Feuerwehr-Kreismeister kommt aus Mernes

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Der neue Kreismeister unter den Feuerwehren ist gleichzeitig der alte: Als die Mannschaft der Wehr aus Mernes sich den Siegerpokal bei Kreisbrandinspektor Markus Busanni abholte, tat sie das im Shirt mit der Aufschrift „Kreismeister MKK 2018“.

„Jetzt könnt ihr euch direkt neue Shirts bedrucken lassen“, empfahl Busanni. Die Feuerwehr aus dem Bad Soden-Salmünsterer Stadtteil setzte sich erneut gegen die anderen Teams durch und gewann den Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübung vor Uerzell/Neustall und Wüstwillenroth. „Herzlichen Glückwunsch für eine ganz saubere Leistung“, sagte Busanni.

Glückwünsche übermittelte auch Landrat Thorsten Stolz. „Es waren äußerst spannende Wettkämpfe in Somborn. Drei Feuerwehren aus drei Kommunen vertreten nun den Kreis auf Bezirksebene, aus Bad Soden-Salmünster, Steinau und Birstein, wobei dem Vierplatzierten am Ende unfassbar wenig fehlte für eine Qualifikation. Drei Sekunden nur, und Unterreichenbach statt Wüstwillenroth wäre zum Bezirksentscheid gefahren“, sagte Landrat Stolz.

Die Feuerwehren aus den Birsteiner Ortsteilen Wüstwillenroth und Unterreichenbach hatten im theoretischen und praktischen Teil am Ende nahezu gleichauf gelegen. Den Unterschied machte der Wettkampf bei den Spezialknoten. Dort war Wüstwillenroth um drei Sekunden schneller mit der Aufgabe fertig.

Insgesamt hatten 21 Feuerwehrteams einen ganzen Tag lang auf dem Gelände der Kopernikusschule sowie der Feuerwehr Somborn mit angeschlossenem Hilfeleistungszentrum des Main-Kinzig-Kreises in Freigericht ihr Können unter Beweis gestellt.

Landrat Thorsten Stolz dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich im Hintergrund eingebracht hatten. „Feuerwehrleistungsübungen sind Fest und Demonstration der Einsatzstärken zugleich. Die Feuerwehren machen beste Werbung für sich und stärken obendrein den eigenen Teamgeist“, betonte Stolz und führte weiter aus: „Meine Anerkennung für alle, die hier mit einer Mannschaft vertreten sind oder sich für den Erhalt dieser guten Tradition einsetzen“, sagte der Landrat.