Restaurierter Bildstock eingeweiht

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Ein Wahrzeichen von Steinaus Stadtteil Rabenstein ist ein Bildstock am Ortseingang. Dieser war schadhaft, wurde restauriert und jetzt wieder eingeweiht.
Es handelt sich dabei um ein über drei Meter hohes steinernes Kreuz mit einer angebrachten Jesus-Statue. Von dieser waren die Füße abgefallen. In ehrenamtlicher, filigraner Arbeit hat der Steinauer Steinmetz Frank Kratzenberger den Korpus restauriert. Am Bildstock, der vermutlich Anfang 1800 aufgestellt wurde, ist der Bibelspruch „Durch dein Leiden, deinen Tod, hilf Jesus mir in Todesnot“ zu lesen.
In einer kleinen Feierstunde wurde der Bildstock unter großer Beteiligung wieder eingeweiht. Steinaus Bürgermeister Malte Jörg Uffeln hieß dazu zahlreiche Bürger willkommen, auch aus Nachbarorten. Neben dem Rabensteiner Ortsvorsteher Matthias Jockel waren auch die Amtskollegen aus Ulmbach und Sarrod, Alexander Happ und Helmut Stein, anwesend.
Der Bürgermeister dankte insbesondere Frank Kratzenberger für die Restaurierung: „Er ist unser Steinmetz und hat schon viel für die Stadt getan.“ Weitere ehrenamtliche Projekte würden anstehen. Uffeln dankte auch der Rabensteiner Bürgerin Regina Jockel, die sich stetig um den Bildstock kümmert. Damit der Bildstock wieder in neuem Glanz erstrahle, seien im Frühjahr weitere Restaurierungsarbeiten erforderlich, sagte Rabensteins Ortsvorsteher Matthias Jockel. Er regte an, wieder alte Traditionen aufleben zu lassen, beispielsweise zum Bildstock wallen.
Dass Jesus möglicherweise viel im Dorf gelaufen sei und deshalb seine Füße schwach geworden seien, meinte Pfarrer Dr. Samuel Rapu eher scherzhaft in seiner Ansprache. Er trug eine Lesung aus dem Matthäus-Evangelium vor und segnete den Bildstock. Helmut Stein trug ein Gebet vor, in welchem es um das heilige Kreuz ging. Gemeinsam sangen und beteten die Gläubigen unter dem restaurierten Kreuz. Bei sonnigem, kalten Winterwetter gab es anschließend noch heiße Getränke.