Von Michael Jackson bis Tannhäuser

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Zum Auftakt der Elmer Kulturwoche lud der Eisenbahner Musikverein zu einem Konzert ins Elmer Gemeinschaftshaus ein.
Für eine Überraschung sorgte Vorsitzender Axel Pauli, als er einen Dirigentenwechsel ankündigte. Künftig wird das Blasorchester des Eisenbahner Musikvereins von Lars Schönebeck geleitet, er übernimmt den Dirigentenstab von Andreas Jäger.
Pauli dankte Andreas Jäger für die gute Zusammenarbeit. Jäger wird Elm weiterhin als Musiker und Leiter der Big Band treu bleiben. Jäger bedankte sich für die lobenden Worte und die erlebnisreiche Zeit.
Zu Beginn des Abends hatte Pauli neben den Konzertbesucher auch den Schirmherr der Kulturwoche, Landrat a.D. Karl Eyerkaufer nebst Gattin, Heimatmaler Karl-Adam Vey, Ortsvorsteherin Inge Vey, Pfarrerin Annalena Wolf sowie zahlreiche Ehrenmitglieder, die zum Teil noch aktiv musizieren, begrüßt.
Eröffnet wurde das Konzert vom Jugendorchester unter Leitung von Markus Deberle mit „El Cabara“. Informationen zu den einzelnen Stücken gab Johanna Deberle. Mit einer Hommage an Michael Jackson, dem erfolgreichsten Entertainer aller Zeiten, setzten die 18 Musikerinnen und Musiker im Alter von 12 bis 18 Jahren das musikalische Programm fort. Nach „Party Rock“ und einer Zugabe verabschiedet das Publikum das Jugendorchester.
Das Blasorchester hatte inzwischen die Plätze auf der Bühne eingenommen. Unter der Leitung von Andreas Jäger und der Programmführung von Harald Scholz setzte das Blasorchester das Konzertprogramm mit „1941“ aus der Filmkomödie „Wo geht’s hier nach Hollywood? von Steven Spielberg fort. Erinnerungen an die Welturaufführung des Musicals „Tanz der Vampire“ , ein Musical mit viel Biss und schwarzem Humor, weckte unter anderem die Overtüre „Totale Finsternis“ und „Für Sarah“. Wohl kaum einer kennt es nicht, das Lied von „Rosamunde“, eine Modranska-Polka, die durch einen deutschen Text und eine Akkordeonversion zum Millionenhit wurde.
Das Programm, nun unter dem Dirigat von Lars Schönebeck, wurde mit einer Hymne von John Miles fortgesetzt. Im Mittelpunkt des nächsten Musikstückes stand der Kampf der kleinen, liebenswerten, aber eigentlich veralteten Dampflok Rusty gegen die scheinbar übermächtige E-Lok Elektra und die mächtige Diesellok Greaseball. Am Ende siegt Rusty. Stücke aus dieser Musicalsektion waren unter anderen „Only you“, „Starlight express“ und „Make up my heart“. Anschließend unternahmen die Musiker mit dem Publikum einen musikalischen Ausflug nach Bayreuth zu den Wagner-Festspielen und „Tannhäuser“. Mit schier endlosem Applaus wurden die Musiker von den Gästen für ihre Darbietungen belohnt.