Der dritte Steinauvision Song Contest (SSC): Festival Feeling, mitreißende Beats und viel Gemeinschaftsgefühl im Freibad Steinau
Festivals sind etwas besonders. Sie sind packend und mitreißend und bringen ein ganz besonderes Feeling und Gemeinschaftsgefühl mit sich. Im Idealfall finden sie im Trockenen bei schönstem Sonnenschein oder gar in lauen Sommernächten statt und lassen die unterschiedlichsten Talente auf der großen Bühne für den gewissen Zauber und starke Beats sorgen. Genau ein solches Festival fand am vergangenen Samstag im Freibad Steinau statt. Zum dritten Mal fieberten Groß und Klein beim Steinauvision Song Contest (SSC) mit den unterschiedlichsten Künstlern mit. Das Spektakel dieses musikalischen Wettbewerbs, der wohl in der Gegend einzigartig ist, wollte sich niemand entgehen lassen. Und in der Tat kann von einem gelungenen Sommerabend und außergewöhnlichen Event die Rede sein! Zahlreiche Fans und Besucher nahmen mit Picknickdecken und Campingstühlen auf dem „Festival-Gelände“ Platz und konnten sich an einer vielfältigen Auswahl an Speisen und Getränken stärken! Wie im Jahr zuvor moderierte und eröffnete den Abend das Moderatoren Team Elena Frischkorn und Lars Heiliger und passend zur brennenden Abendsonne heizte die Moderatorin die Besucher gekonnt ein. Ein ordentlicher Jubel will schließlich geübt sein! Jeder Akt und somit jeder Stadtteil Steinaus, die ja schließlich gegeneinander antraten, habe nur eine einzige Chance, so Elena Frischkorn. Und auch brachte sie dem Publikum das altbekannte Abstimmungssystem noch einmal näher. Schließlich durfte nicht nur das anwesende Publikum mittels Chips abstimmen, sondern auch eine Experten-Jury und die sogenannte Stadtteiljury. Doch brachte das diesjährige Event auch einige Neuerungen mit sich! So wurde mit der „Wall of Fame“ – einem Banner für jeden Stadtteil – eine Selfie-Challenge auf Instagram ins Leben gerufen und selbst eine Kiss-Cam, wie man sie von großen amerikanischen Football-Spielen kennt, war unter der Menge unterwegs! Natürlich galt der allererste musikalische Auftritt der Sieger-Band aus dem Vorjahr und Unlimited sorgte mit „Heartbreaker“ für ordentlich Stimmung! Der Integrationskünstler Luis Adam hingegen schaffte es, Tom Jones‘ „Sexbomb“ in ein Unikat auf Hessisch zu verwandeln und sorgte mit dem „Steinau-Lied“ für ordentliche Lacher. Mehr als das, startete der „Sit-down-Comedian“ einen Spendenaufruf für die Gemeinde Kahl am Main. Hier sei die Anschaffung eines Therapie-Spielgerätes geplant. Zügig starteten die einzelnen Akts – insgesamt elf Stadtteile traten live gegeneinander an! Dabei fesselte ein jeder Akt mit seiner ganz besonderen und einzigartigen Note und der ein oder anderen Besonderheit. So traten die Künstler des ersten Akts – dem Duo des „Heartsoul Projekt“- im Vorjahr noch gegeneinander an, in diesem Jahr aber standen sie mit „Stumblin’in“ gemeinsam für Seidenroth auf der Bühne. Mit rockigen und punkigen Klängen ging es mit „Box027“ weiter und Vanessa performte für Rabenstein „Bring me to life“ auf der Bühne. Das Duo „Thruxtone“ für Hintersteinau sei nach eigenen Angaben durch den vorjährigen SSC auf den Geschmack gekommen und besteht zudem erst seit Februar. Und Sabine Sanogo für Neustall singt bereits seit dreißig Jahren! Tamara Stüss für Rebsdorf, die im letzten Jahr noch solo auf der Bühne stand, überraschte ganz spontan mit einer eigenen Band und entführte das Publikum nach „Amsterdam“. Marjoß sandte mit Sina „An Angel“ – einen Engel im rockigen und punkigen Outfit genau genommen! Gefühlvoll wurde es mit dem Auftritt von Olli für Ulmbach mit „What if I was nothing“. Und „Young and old (YAO)“ rockte die Bühne mit „Locomotive Breath“ für die Innenstadt und das mit dem jüngsten und ältesten Musiker und Künstlers des Abends vereint auf einer Bühne! Als es ums spannende Voting ging, überrückte „Unlimited“ mit viel Rock und Klassikern, beispielsweise von den Ärzten, die Wartezeit. Wer zur späten Stunde noch konnte, der durfte fleißig mit headbangen. Gegen 23 Uhr dann wurde unter viel Spannung und Nervenkitzel das Geheimnis um den diesjährigen Sieger gelüftet – und Pokal sowie Preisgeld gingen an das Team von YAO für die Innenstadt! Damit bewies die Band, wie viel doch mit Herzblut, Engagement und Gemeinschaftssinn erreicht werden kann. Und auch, dass der Steinau Vision Songcontest ein Festival ist, das nicht nur eine Stadt und deren Bewohner verbindet, sondern über die Grenzen Steinaus hinaus immer mehr an großer Beliebtheit gewinnt!





































