„Wir haben uns für Miriam Christiner entschieden, weil sie die beste Wahl ist“, sagte Bürgermeister Christian Zimmermann bei der Vorstellung der Steinauer Märchenkönigin 2026/2027 im ehemaligen Gerichtssaal des Museums Brüder Grimm-Haus.
Die junge Mutter stehe mitten im Berufsleben und engagiere sich für Steinau wie kaum eine andere. Ob bei Steinau miteinander, Jockesmarkt oder Steinauvision Song Contest: „Miriam sagt nie Nein, wenn Hilfe gebraucht wird.“
Museumsleiterin Stefanie Dallmann schloss sich seinen Worten an und versicherte der designierten Märchenkönigin, die auf Laura I. nachfolgen wird: „Ich freue mich sehr, dass du es geworden bist.“
Und auch Miriam Christiner stand die Freude ins Gesicht geschrieben. Strahlend versprach sie: „Ich möchte mit Charme und Herz die Stadt repräsentieren und märchenhafte Momente schaffen.“
Nach einer kurzen Vorstellung erzählte sie von ihrer Oma, die ihr in der Kindheit zur Schlafenszeit stets Märchen vorgelesen habe. Schon damals sei „Frau Holle“ ihr Lieblingsmärchen gewesen. Ihr gefalle die Botschaft des Märchens, dass Fleiß und Herzlichkeit belohnt würden.
Miriam Christiner betonte das gute Miteinander mit der ersten Steinauer Märchenkönigin Laura I. „Ich möchte das Amt, für das Laura den Grundstein gelegt hat, weiterführen und auch ihre Kinder- und Familienprojekte fortsetzen.“ Ein weiteres Augenmerk möchte sie auf die Senioren legen. Zu ihnen wolle sie „die Märchen und Veranstaltungen bringen“, da ältere Menschen in ihrer Mobilität oft eingeschränkt seien.
„Das Amt ist eine Belohnung für mich“, gestand die junge Frau, denn „welches Mädchen träumt nicht manchmal davon Königin oder Prinzessin zu sein“.
Museumsleiterin Stefanie Dallmann, die im vergangenen Jahr die Initiatorin für das neugeschaffene Ehrenamt war, betonte: „Märchenkönigin zu sein ist so viel mehr als hübsch auszusehen, mehr als nur zu lächeln und zu winken.“ Die Märchenkönigin sei eine „sehr exponierte Repräsentantin der Stadt“.
Bürgermeister Zimmermann sagte, mit Miriam Christiner habe man eine Amtsnachfolgerin gefunden, die die „großen Fußstapfen, die Laura hinterlässt, ausfüllen kann“. Sie werde das Amt mit dem selben Elan und Engagement weiterführen.
Die Inthronisation von Miriam I. erfolgt am Märchensonntag, 2. August. Erst an diesem Tag wird das Geheimnis um das Königinnen-Kleid gelüftet. Bei der Vorstellung wurde nur so viel verraten: Das Kleid wird von Schneidermeisterin Eva-Maria Müller individuell angepasst und die Persönlichkeit der Märchenkönigin 2026/2027 widerspiegeln. Laura I. darf ihr Kleid – als Dankeschön für ihr Engagement – behalten.
Wie Zimmermann und Dallmann abschließend erklärten, kann die Steinauer Märchenkönigin von „allen aus der Stadt eingeladen werden“, etwa von Unternehmen oder Vereinen.




