Spannende Einblicke, verbindende Gespräche und Zukunftsvisionen

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Bad Soden-Salmünster ist eine Stadt voller traditionsreicher und alteingesessener aber auch moderner und innovativer Unternehmen. Die Stadt befindet sich im Wandel und verspricht neue Perspektiven, Bauwerke und Einrichtungen, welche die Lebensqualität steigern und Menschen aller Generationen miteinander verbinden werden.
Bad Soden-Salmünster soll auch in Zukunft ein lebenswerter und pulsierender Ort sein, in dem Menschen sich verbunden fühlen und immer wieder ins Gespräch kommen. Die Kurstadt wird wirtschaftlich weiter ein wichtiger Standort bleiben. Von alledem konnten sich zahlreiche Besucher bei der dezentralen Gewerbeschau „Wir zeigen’s allen“ überzeugen.
Zu einer Entdeckungstour lud der Verein für Tourismus und Wirtschaftsförderung (VTW) ein. 29 Unternehmen, Projekte und Organisationen öffneten ihre Türen und boten nicht nur viele Einblicke, sondern auch Mitmachaktionen und spannende Momente. Hautnah konnten Besucher den Menschen und Unternehmen sein, die den Kurort prägen und teilhaben an Werksführungen, Ausstellungen und kreativen Workshops. Eröffnet wurde der Aktionstag von Bürgermeister Dominik Brasch bei Optik May und Ruppel Bestattungen. „Wir bieten hier etwas anderes und die Stadt erfindet sich jedes Jahr neu“, so Dominik Brasch in seiner Eröffnungsrede. Dieser Blick hinter die Kulissen und Austausch sei einzigartig. Besonders freue man sich auf das fünfjährige Jubiläum im kommenden Jahr.
Die große Gewerbeschau habe sich mittlerweile etabliert. In dieser vierten Auflage bereicherten viele neue Teilnehmende die Veranstaltung, so Maike Ovens, Vorsitzende des Vereins für Tourismus und Wirtschaftsförderung in ihrer Ansprache. Alle teilnehmenden Unternehmen konnten problemlos mittels Pendelbus erreicht werden. Ein Faltflyer mit Zeitplan, dem gesamten Programm und Übersichtskarte ermöglichte eine perfekte Planung der individuellen Tour – je nach Interessen und Vorlieben.
Am Stand der Johanniter konnten sich so beispielsweise interessierte Besucher über die vielen Hilfeleistungen, die die Organisation bietet, informieren. Man sei sehr dankbar über jedes Ehrenamt und engagierte junge Leute, die sich während des freiwilligen sozialen Jahres in den so wichtigen Dienst der Johanniter einbringen. Junge Menschen hätten hier die Chance, beim Hausnotruf oder Menüservice als auch bei Einsatzfahrten mitzuwirken.
Ein Hauch von Abenteuer aber auch Wehmut und nostalgischen Gedanken, verbunden mit neuer Hoffnung und Zukunftsvisionen, bot sich zahlreichen Besuchern bei einer ganz besonderen Objektbesichtigung. Während der Führung der Breier & Oymak Group durch die aktuell leerstehende ehemalige Klinik Lohrey in Bad Soden konnten sich interessierte Teilnehmer in neue Pläne und Perspektiven einweihen lassen. Hier sei ein großer Wohnkomplex, ein Quartier für mehrere Generationen, inklusive Kita als auch Ärztehaus in Planung. Jene gemischte Wohnform ermögliche älteren Menschen weiterhin ein selbstständiges Leben, verbunden mit notwendiger Hilfe und Betreuung.
Es sei an der Zeit umzudenken und mit festem Glauben an die Zukunft solche mutigen Schritte zu gehen, so Bürgermeister Dominik Brasch, der während der Führung ebenfalls anwesend war. Das Konzept der smarten Apartments sei eine echte Perspektive und die Lage optimal für eine Nutzungsänderung. Ungefähr drei bis vier Jahre plane man für den Umbau ein, so die Vertreter der Breier & Oymak Group.
Doch auch traditionsreiche und alteingesessene Unternehmen und Einrichtungen wie die Spessart Therme stellten sich vor. Einen Hauch von Totem Meer konnten Besucher der Salzgrotte genießen und bei 22 Grad Innentemperatur die wohltuende Luft einatmen. Allein 45 Minuten in der Salzgrotte – das Salz stammt aus Jordanien – seien so erholsam wie ein dreitägiger Aufenthalt an der See, erfuhren die Teilnehmer der Führung.
Leckere Mocktails bei schönstem Sonnenschein genossen die Gäste auf der Dachterrasse von „Das Wolf“ – ein Wohlfühlort für Coworking, Meetings und Events und deutliches Zeichen dafür, dass die Stadt immer in Bewegung ist und mit der Zeit geht.
Über die wichtige Arbeit des Vereins Tugce Albayrak konnten sich die Besucher am Stand in der Altstadt informieren und die Frage „Wie funktioniert eigentlich eine Kläranlage“ wurde während einer Führung in Salmünster ebenfalls beantwortet. Um 17 Uhr endete offiziell ein spannender Tag voller Einblicke und Zusammenkünfte, Menschen, die miteinander ins Gespräch kamen und gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft einer Stadt blicken.