Effizienter, nachhaltiger und ein Segen für Schmerzpatienten: Eine neue Kältekammer für die Spessart Therme

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Es sei ein Meilenstein, ein ziemlich großer Schritt nach vorne und ein Segen für chronische Schmerzpatienten.
Mit wohlwollenden Worten und noch mehr Freude wurde in der Spessart Therme in Bad Soden die neue -110 °C Kältekammer eröffnet. Und auch wenn die Stadt Bad Soden-Salmünster seit über einem Jahrzehnt quasi als Pionier der Kältekammeranwendung anzusehen ist, so zeigt sich die neue Kältekammer aus dem Hause Druschke Cryo Tech GmbH von einer gänzlich anderen und vor allem auch fortschrittlichen, Energie effizienten und nachhaltigen Seite. Er sei dankbar, so Bürgermeister Dominik Brasch in seiner Ansprache, dass Menschen nunmehr wieder Zugang zu der neuen Ganzkörper-Kältekammer haben. Sie sei ein wertvolles Feature im Bereich Regeneration, Gesundheit und Wohlbefinden, gerade für die Spessart Therme als anerkanntes Gesundheitszentrum für die Region.
Ohne die Nutzung einer solchen Kryo-Kammer mussten – gerade in der Corona-Zeit – viele Patienten beispielsweise ihre Medikamentendosis erhöhen.
Besonders dankbar und froh sei man, mit dem Unternehmen Druschke Cryo Tech GmbH einen äußerst flexiblen Anbieter gefunden zu haben, so Nils Jaschik, Geschäftsführer der Spessart Therme. Er begrüßte die gute Zusammenarbeit während der letzten Monate mit dem in Gelnhausen ansässigen Unternehmen. Sein Dank galt den städtischen Gremien ohne die eine schnelle Umsetzung der Neueröffnung nicht möglich gewesen wäre.
Jürgen Druschke zeigte sich dankbar, die cryoE2 All-in-One-Kammer einem regionalen Partner anbieten zu können. Es sei eine Partnerschaft auf Augenhöhe und keine typische Kunden- und Lieferantenbeziehung, das hätten die vergangenen Monate deutlich gezeigt.
Selbstverständlich wurden im Anschluss alle geladenen und anwesenden Gäste herzlich dazu eingeladen, die neue Kältekammer, die nunmehr mit einem Zwei-Kammer-System statt ursprünglich einem Drei-Kammer-System auskommt, zu testen.
Das notwendige Hintergrundwissen zur Nutzung der Kältekammer lieferte Michael Weisbecker, Leiter des WellVitamed. Gerade auch die neue Wärmebildkamera – der Thermografie Screen –, die die Hauttemperatur vor und nach jeder Sitzung visualisiert, ist ein weiteres Highlight und sorgte auch für das ein oder andere Schmunzeln. Denn der Anblick der erst warmen und dann heruntergekühlten Haut ist mehr als interessant. Schließlich sei es auch viel Haut, die heruntergekühlt werde, so Weißbecker.
Wer in die Kältekammer geht, trägt hier lediglich Badekleidung und schützt nur die Extremitäten mit wärmenden Strümpfen, Schuhen, Stirnband und Handschuhen sowie Mundschutz. Bevor es jedoch sofort in die -110 Grad kalte Hauptkammer geht, soll sich der Körper erst ein wenig eingewöhnen und man betritt die erste Kammer mit -30 Grad. In der eigentlichen Kryo-Kammer sollte man sich bestenfalls drei Minuten aufhalten und dabei stets in Bewegung bleiben. Während mutige Freiwillige, darunter auch Bürgermeister Dominik Brasch, ihre ersten wohltuenden Runden in der Kammer drehten, begrüßte Weisbecker die Wirkung jener Anwendung auf den Körper. So sei die Kältetherapie bei den verschiedensten Hauterkrankungen dienlich. Außerdem gäbe es eine große Palette an Indikationen und Beschwerden, bei denen die Kältekammer unterstützend wirke.
Während die Haut intensiv gekühlt wird, bleibt die Körpertemperatur stabil. Dieser gezielte Kältereiz könne das natürliche Wohlbefinden nachhaltig unterstützen. Nachhaltigkeit wurde auch in der Entwicklung jener platzsparenden Kammern großgeschrieben. Da diese zu 100 Prozent elektrisch betrieben werden, bedarf es weniger Technik und durch den reduzierten Kältemittelbedarf wird weniger CO2 ausgestoßen. Auch gestalten sich Wartung sowie Hilfe bei Problemen – hier oftmals über ein Dashboard regulierbar – deutlich einfacher. Mit dieser neuen Technik ist die Firma Druschke alleiniger regionaler Hersteller der einzigartigen Kältekammern, die ab sofort ausgiebig in der Spessart Therme erlebt werden können.