Von einem „Schmuckstück“ sprach Bürgermeister Matthias Möller beim Richtfest des neuen Gemeinschaftshauses in Elm. Das Fünf-Millionen-Projekt soll bis zum Herbst fertiggestellt sein.
Rückblick: Am im Jahr 1980 erbauten Elmer Gemeinschaftshaus hatte der Zahn der Zeit so sehr genagt, dass vor zwei Jahren wegen zahlreicher Baumängel die Entscheidung zum Abriss des Gebäude und zu einem Neubau fiel. Mit diesem war im vergangenen Jahr begonnen worden. Durch die Holzständer-Bauweise gab es einen raschen Baufortschritt, sodass jetzt das Richtfest gefeiert werden konnte.
Bürgermeister Matthias Möller begrüßte dazu eine Vielzahl Elmer Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche am Bau Beteiligte. Er sprach von einem mehr als beeindruckenden Gebäude, dem eine Bedeutung weit über die Ortsgrenzen hinaus zukomme. Dem Bau seien intensive Diskussionen mit einer großen Bürgerbeteiligung vorausgegangen. Möller sprach von einem mustergültigen Beteiligungsprozess. Er richtete Dankesworte an alle Beteiligten. Die Maßnahme wird im Zuge des Dorfentwicklungsprogramms verwirklicht. Die Baukosten von rund fünf Million Euro werden entsprechend gefördert.
Wie der Bürgermeister betonte, werde nicht nur in der Innenstadt gebaut, sondern auch in den Stadtteilen. Beispielhaft verwies er neben Elm auf Hutten und Ahlersbach. Es gelte, in den Stadtteilen die Infrastruktur zu verbessern und Raum für das Ehrenamt zu schaffen. Druck übte der Bürgermeister auf alle am Bau Beteiligten, insbesondere an die Architekten und die Firmen, aus: Bis zur Elmer Kirmes am 25. Oktober soll das neue Gemeinschaftshaus fertig sein.
Dankesworte sprach die seitherige Elmer Ortsvorsteherin Elke Viehfeger. Sie übergab den „Staffelstab“ an den neuen Ortsvorsteher Axel Pauli. Wie er sagte, sei der Abriss des alten Gemeinschaftshauses mit viel Wehmut verbunden gewesen. Denn dieses sei Ende der 1970er Jahre unter großem Eigenleistungseinsatz der Elmer Bevölkerung gebaut worden. Er blickte auf viele Veranstaltungen im alten Haus zurück. Jetzt gebe es einen Neuanfang zur Pflege der Dorfgemeinschaft. Pauli sprach von einer tollen Begegnungsstätte für die Zukunft. Es gelte, ein Konzept für die Nutzung zu entwickeln. Die Freude über das gelungene Werk kam beim obligatorischen Richtspruch durch Zimmerermeister Jörg Pfeiffer zum Ausdruck. BWB

