Großen Zuspruch fand die Vorstellung der Förderstufe an der Brüder-Grimm-Schule Steinau. Zahlreiche interessierte Eltern sowie Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein umfassendes Bild von der pädagogischen Arbeit und dem besonderen Konzept der Schule zu machen.
Im Mittelpunkt stand die Förderstufe, bei der die Einstufung in Haupt- oder Realschule erst in der siebten Klasse erfolgt. Dadurch erhalten die Kinder zwei zusätzliche Jahre Zeit, sich individuell zu entwickeln und ihre Fähigkeiten zu festigen. Dieses Konzept stieß bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse und wurde in vielen Gesprächen intensiv diskutiert.
Vorgestellt wurden verschiedene Fachbereiche und Angebote der Schule. Der Fachbereich Deutsch präsentierte seine gezielten Förderangebote im Bereich Lesen und Schreiben, während Englisch Einblicke in den Unterricht gewährte. Eine Ausstellung von Kunstbildern zeigte die kreativen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler.
Der Fachbereich Biologie präsentierte sich gemeinsam mit dem Schulhund-Team. An mehreren Stationen drehte sich alles um das Thema Hund, wobei Schulhund Golda natürlich ebenfalls vor Ort war und für große Begeisterung sorgte. Zusätzlich stellten die Schulsanitäter ihre wichtigen Aufgaben im Schulalltag vor und informierten über ihre Ausbildung und Einsätze.
Großen Anklang fanden auch die Mitmachangebote in Chemie und Physik, bei denen die Kinder selbst aktiv werden konnten. Im Fachbereich Sport erhielten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Informationen zum verpflichtenden Schwimmunterricht. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, den aktuellen Rohbau für die zukünftige Förderstufe zu besichtigen und einen ersten Eindruck der neuen Räumlichkeiten zu gewinnen.
Die Schulleitung sowie zahlreiche Lehrkräfte standen während der gesamten Veranstaltung für Fragen zur Verfügung und freuten sich über das rege Interesse. In angenehmer Atmosphäre entstanden viele informative und persönliche Gespräche mit Eltern sowie zukünftigen Schülerinnen und Schülern.
Deutlich wurde an diesem Nachmittag, dass die Brüder-Grimm-Schule zwar eine kleine Schule ist, dort jedoch mit viel Herzblut gearbeitet wird. Die Lernenden mit ihren individuellen Bedürfnissen stehen im Zentrum des schulischen Handelns – ein Eindruck, den viele Gäste mit nach Hause nahmen.




