Vereint und zuversichtlich ins neue Jahr 2026
„Verabschiedung des alten Jahres“ in Bad Soden
Schon beim Eintritt in die Brunnenpassage der Spessart Therme konnten Besucher die festlichen Klänge des Musikverein Cäcilia Bad Soden 1920 vernehmen. Nach dem Ausfall im vorherigen Jahr lud am 31. Dezember 2025 der Vereinsring Bad Soden wieder zur „Verabschiedung des alten Jahres“ ein. Erstmalig wurde das Programm auf der Bühne im historischen Konzertsaal präsentiert, in welchem kaum ein Stuhl unbesetzt blieb.
Und auch während der offiziellen Eröffnung durch die erste Vorsitzende des Vereinsrings Bad Soden, Kerstin Roush, konnten die zahlreichen Zuschauer erkennen, dass es sich hier um eine ganz besondere Veranstaltung handelt. Begrüßt wurden Stadtverordnetenvorsteher Erwin Faulstich, welcher stellvertretend für Bürgermeister Dominik Brasch anwesend war, Ortsvorsteher Tobias Schneider, Kurdirektor Stefan Ziegler sowie alle Mitglieder der politischen Gremien. Selbstverständlich durfte auch in diesem Jahr der Schornsteinfeger als Glücksbringer nicht fehlen, genau wie die Schützenkönigin „Dani, die Erste“ . Die Salzprinzessin konnte in diesem Jahr nicht teilnehmen. Zudem sei man auf der Suche nach einer neuen Prinzessin für das Jahr 2026, betonte Roush ausdrücklich. Ob sich da vielleicht bereits jemand im Publikum angesprochen fühlte? Das kommende Jahr läge noch offen voller Möglichkeiten, Hoffnungen und Chancen, betonte Erwin Faulstich in seiner Ansprache. Kurdirektor Stefan Ziegler sprach seinen aufrichtigen Dank an die Organisatoren jener Veranstaltung, insbesondere von Seiten des Vereinsrings und Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) Bad Soden-Salmünster, aus. Besonders hob er das sehr gute Miteinander zwischen den Vereinen und dem Kurbetrieb hervor. Man könne stolz darauf sein, was im vergangenen Jahr alles erreicht wurde. So sei Bad Soden-Salmünster ein wichtiger Medizinstandort und auch das fünfzigjährige Jubiläum der Spessarttherme stellte im Jahr 2025 ein Highlight dar. „Bad Soden bleibt lebendig!“, schlussfolgerte Ziegler anerkennend. Es gelte nun, innezuhalten und dankbar zu sein, so Ortsvorsteher Tobias Schneider im Anschluss – und auch vereint weiterzumachen und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Gerade die Musik würde verbinden und zu Lebendigkeit verhelfen. Genau das bewies der Männerchor Bad Soden Frohsinn 1866 im Anschluss. Unter der musikalischen Leitung von Leon Zellmann führte der Chor unter anderem das Stück „Der Frohsinn“ vor, schließlich sei es das, was den Verein ausmacht. Hier durfte eine Zugabe – kräftig eingefordert vom Publikum – natürlich nicht fehlen. Und was hätte passender sein können als das „Heimatlied“ als Ode an die hessische Kurstadt. „Vereine sind die Seele und das Rückgrat einer jeden Stadt“, so Schornsteinfeger Mario Wolf und sicherlich brachte er dem ein oder anderen Zuschauer ein ganz klein wenig Glück. So mancher konnte sich nämlich bei der Auslosung des Gewinnspieles vom Heimat- und Geschichtsverein über die ein oder andere schöne Überraschung freuen. Und für alle, die bei der Auslosung leer ausgingen, gab es im Foyer noch ganz traditionell die vom Schornsteinfeger überreichten Glücksschweinchen für ein gesundes und frohes Jahr 2026.









