Qualitätssiegel für heimischen Honig

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Beim Honigtag 2025 in Erbach im Odenwald wurden die Honige der Imker Uwe Eichholz, Brian Eichholz, Rainer Pusch, Karl Heinz Kaufmann (alle Imkerverein Steinau) und Kurt Hahn (Imkerverein Sinntal) mit einem hervorragenden Qualitätssiegel des Hessischen Imkerbundes ausgezeichnet.
Mehr als 180 Imker aus ganz Hessen waren der Einladung des Landesverbandes Hessischer Imker (LHI) zur Teilnahme an der Honigprämierung 2025 gefolgt. Die relativ hohe Zahl der Teilnehmer an diesem Wettbewerb spiegelt auch die gute Honigernte in diesem Jahr wider.
Zur Prüfung werden jeweils drei Gläser einer Honigsorte als Los eingereicht. Am Sitz des LHI in Kirchhain werden die Gläser anonymisiert und dann von einer fachkundigen Jury nach den Vorgaben des Deutschen Imkerbundes sensorisch geprüft und beurteilt. Hier werden auch entsprechende Honigproben zu weiteren Untersuchungen in Laboren entnommen. Diese Untersuchung umfasst die Feststellung des Wassergehaltes und die Aktivität des Enzyms Invertase. Außerdem kann hierbei eine Untersuchung auf Rückstände im Honig vorgenommen werden.
In diesem Jahr gab es im Rahmen der sensorischen Prüfung eine Besonderheit; ein Fernsehteam vom Hessischen Rundfunk war vor Ort, informierte sich und drehte einen Bericht, der am gleichen Abend in der Hessenschau zu sehen war.
Eine besondere Überraschung hatte der Vorstand des LHI im Rahmen der Preisverleihung in Erbach noch für den Imkerverein Steinau parat. Der Verein wurde als einer der aktivsten Vereine bei der Teilnahme an der Honigprämierung geehrt. Die Steinauer Imker erreichten hierbei den 3. Platz im hessischen Vergleich.
Wer Interesse an der Imkerei hat, sei es als Zuschauer, der bei einem Imker mal in eine Beute schauen möchte oder selbst Bienenvölker versorgen möchte, wendet sich an einen Imkerverein in der Nähe. Dort erhalten Interessierte weitere Informationen und Unterstützung. Im Rahmen einer Probemitgliedschaft ist es möglich, ohne großen Aufwand erste Erfahrungen zu sammeln.