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Fulda, die „erste Sternenstadt Deutschlands“, war Ziel des diesjährigen Ausflugs des evangelischen Kirchenchores Steinau.

Bei einer einstündigen Vorführung im Planetarium Fulda unter dem Motto „Ab ins All“ erfuhren die 30 Steinauer, warum der Sternenhimmel so sehenswert ist und es wichtig ist, die Lichtverschmutzung so gering wie möglich zu halten. Auf interessante Art und Weise stellte der Dozent unter anderem die tatsächlichen und imaginären Sternbilder vor. Nach interessanten Informationen rund um die Planeten stärkten sich die aktiven und passiven Mitglieder des Kirchenchores bei gutbürgerlichem Essen.

Nächstes Ziel war der Dom von Fulda, der als der kleine Bruder des Petersdoms in Rom bekannt ist. An der Fassade des Baus sieht man die beiden Missionare Bonifatius und seinen Schüler und Vertrauten Sturmius. Der aus Südengland stammende Bonifatius beauftragte im 8. Jahrhundert seinen Schüler mit der Gründung des ersten Klosters in Fulda und Anfang des 18. Jahrhunderts wurde der Dom St. Salvator eingeweiht und gilt als Grabeskirche des hl. Bonifatius als große Touristenattraktion. Im Innern des Doms beeindruckt  dessen Größe und man erkennt Ähnlichkeiten zum Petersdom.

Nach ausführlicher Geschichte des römisch-katholischen Bistums ging die Führung im barocken Stadtschloss Fulda weiter. Die ganze Anlage ist als „Fuldisches Versailles“ bekannt und die Ausflügler bekamen einen Einblick in das höfische Leben der Fürstäbte und Fürstbischöfe im frühen 18. Jahrhundert.

Nach einem wohlverdienten Kaffee- und Kuchengenuss ging es mit der Bahn auf den Heimweg.